Monat: September 2022 (Seite 1 von 2)

Finanzminister will imkern

Unser aktueller Finanzminister Christian Lindner erzählt beim Bürgergespräch, dass er jetzt unter die Imker gehen will.

Ein Haufen voller Bienen.
Ein Haufen voller Bienen – Lizenz des Bildes CC0

Die Bildzeitung berichtet [1]: “Christian Lindner will Imker werden”. Hobby-Imker wohlgemerkt; Finanzminister will er wohl schon noch bleiben. Hoffen wir, dass diese Aussage bei einem Bürgergespräch in Hannover mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland [2] nicht nur ein wahltaktisches Manöver bzgl. der Landtagswahl in Niedersachsen ist, sondern ernst gemeint war.

In diesem Fall sei Herr Lindner und alle angehenden Imker zu unserem Honigmarkt 2022 eingeladen. Dort können Sie nicht nur dieses äußerst klebrige, sondern auch verdammt leckere und fazinierende Hobby kennenlernen. Und im Bienenmuseum dann auch gleich noch viel über unsere Honig- und Wildbienen erfahren.

Gestapelte Honiggläser mit unterschiedlichem Honig.
Honig – Lizenz des Bildes: CC0

Wir freuen uns, Sie und Herrn Lindner auf unserem Honigmarkt 2022 begegnen zu dürfen.

Quelle:

  1. https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/christian-lindner-will-imker-werden-minister-macht-schwarz-gelb-zum-hobby-81348176.bild.html, 17.09.2022 – 12:16 Uhr, besucht am 17.09.2022
  2. https://www.rnd.de/politik/christian-lindner-im-live-talk-der-finanzminister-bei-rnd-vor-ort-ueber-seine-rennfahrerlizenz-63HLGLF6FVEIRK3GHD3M2M3IOU.html, 16.09.2022, 10:38 Uhr, besucht am 17.09.2022

Wanted: Asiatische Hornisse

Asiatische Hornisse auch in Norddeutschland nachgewiesen – Hinweise zum Umgang mit dieser gebietsfremden, invasiven Art.

Asiatische Hornisse – Foto: © Francis Ithurburu (CC BY-SA 3.0)

Die Europäische Kommission hat die Asiatische Hornisse als gefährlich für die Imkerei und sogar für ganze Ökosysteme eingeschätzt und sie 2014 auf die Liste der invasiven Arten gesetzt. Da sie in Deutschland noch nicht weit verbreitet ist, befindet sich die Invasion noch in einer frühen Phase. Aktuelles Ziel ist, sie vollständig und dauerhaft von Experten beseitigen zu lassen (vgl. [1]).

Vergleich der heimischen Europäischen Hornisse (links) mit der invasiven Asiatischen Hornisse (rechts).
Bild: © Dr. Otto Boecking | LAVES Institut für Bienenkunde Celle

Wenn Sie eine Asiatische Hornisse (siehe Foto oben bzw. auf der Zeichnung rechts) sehen, melden Sie dieses bitte zeitnah

Wichtig bei einer Meldung ist das Funddatum, der genaue Fundort und möglichst ein Foto oder Video.

Aber: keine Panik! Ganz so gefährlich scheint sie doch nicht zu sein. Denn obwohl die Asiatische Hornisse schon 2004 in Frankreich nachgewiesen wurde, gibt es bisher keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass sie zu Problemen in unseren Ökosystemen führen kann (siehe [1]).

“Honigbienen sind zwar für die Asiatische Hornisse oft der wichtigste Bestandteil ihres Nahrungsspektrums. Sie erjagt sie aber auch nicht ausschließlich. Eine Zerstörung ganzer Honigbienenvölker findet nicht statt, es sei denn, es handelt sich um vorgeschwächte Völker. Allein die hiesigen Witterungsbedingungen verhindern, dass die Asiatischen Hornissen vergleichbar große Nester anlegen können, wie dies in ihrer Heimat der Fall ist. Darum sind Sorgen der Imker unbegründet. Ob es durch diese fernöstliche Art zu Problemen in hiesigen Ökosystemen kommen kann, ist nicht bekannt. […] Von daher ergibt sich derzeit kein Grund zur Beunruhigung oder gar für falsch verstandenen Aktionismus” (siehe [1]).

Sagen Sie aber trotzdem bescheid, wenn Sie die Asiatische Hornisse sehen!!

Quellen:

  1. https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/bienenkunde/informationsmaterial/asiatische-hornisse-jetzt-auch-in-norddeutschland-nachgewiesen-189182.html, besucht am 5.9.2022
  2. https://www.neobiota-nord.de/de/ahlert-nord/, besucht am 5.9.2022
  3. https://www.hamburg.de/asiatische-hornisse/, besucht am 5.9.2022
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