Jahr: 2017 (Seite 18 von 21)

Lesewarnung! – „Die Bienen“

Laline Paull, Die Bienen

Laline Paull, Die Bienen

Eisiger Ostwind, langer Spaziergang am Strand von St. Peter-Ording, danach rein in die warme Buchhandlung. Und da steht es, mit goldgelb-verlockenden Farben geschmückt: „Die Bienen“ von Laline Paull.

„Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie muss sich gegen die Regeln des Bienenstocks behaupten …“

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Hummeln können doch fliegen

Hummel im Flug – Lizenz des Bildes: CC0

1930 wandte ein Forscher die Gesetzte der Aerodynamik auf Hummeln an und kam zu dem Ergebnis, dass Hummeln bei einer durchschnittlichen Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimetern und einem durchschnittlichen Gewicht von 1,2 Gramm eigentlich zu kleine Flügel haben, um das Körpergewicht der Hummel tragen und damit fliegen zu können.

Und warum fliegen Hummeln dann trotzdem?

Hier zwei mögliche Antworten:

  1. Hummeln wissen nicht, dass sie nicht fliegen können, daher tun sie es einfach.
  2. Die Berechnungen des Wissenschaftlers in den 1930er Jahren galten für Flugzeuge mit starren Tragflächen, die Flügel der Hummel sind zum Teil aber sehr elastisch. So entstehen bei ihren schnellen Flügelschlägen Luftwirbel, die für zusätzlichen Auftrieb beim Hummelflug sorgen (eine Entdeckung aus 1996). 2012 wurde entdeckt, dass Hummeln ein kleines Gelenk in der Mitte ihrer Flügel besitzen, was bei Tragflächen ebenfalls nicht der Fall ist. Durch das Gelenk können die Tiere ihre Flügel abknicken und eine größere Last tragen – bis zu dem Doppelten ihres Körpergewichts.

Na dann: Weiterhin guten Flug. 🙂

Quelle: http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_77979876/physikalisch-unmoeglich-warum-koennen-hummeln-fliegen-.html (besucht am 6.3.2017)

Hummeln können Fußball spielen

Hummel auf Blüte

Hummel – Lizenz des Bildes: CC0

.. melden:

und beziehen sich dabei auf einen Artikel von britischen Wissenschaftlern der Queen Mary University of London im Fachmagazin „Science“.

Mit diesem eher verrückt klingenden Experiment wollten die Forscher herausfinden, wie lern- und anpassungsfähig die Insekten tatsächlich sind. Für das Experiment wurde zunächst einigen Hummeln beigebracht, einen gelben Ball in ein Loch zu rollen. Gelang dies, erhielten sie dort eine Zuckerlösung. Hummeln, die diese Aufgabe gelernt hatten, dienten im weiteren Verlauf der Studie als Lehrer für andere Hummeln. Durch dieses Vorgehen sollte auch getestet werden, wie stark soziales Lernen bei den Tieren ausgeprägt ist.

Das Ergebis: Die Hummeln haben deutlich mehr Lern- und Anpassungsfähigkeit gezeigt, als es sonst in ihrer Umgebung für sie notwendig ist. So sagt Projektleiter Lars Chittka: „Ihre kleinen Gehirne schränken Insekten nicht so ein, dass sie nur eine simple Lernfähigkeit zeigen oder ihr Verhalten nicht anpassen können.“ Das gelte jedenfalls dann, wenn ihre Lebensumstände diese Fähigkeiten und Anpassungen von ihnen erfordern.

Na dann: Hummeln vor, noch ein Tor. 🙂

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