Eine Einraumbeute auf dem Dach einer Hamburger Bank.

Eine Einraumbeute auf dem Dach einer Hamburger Bank.

Während woanders in Deutschland die Imker sorgenvoll in die Zukunft schauen, wächst die Zahl der Bienenvölker in Hamburg deutlich. Wie die Wirtschaftsbehörde der Stadt mitteilt, will der Senat darauf aufbauen und die Bienenhaltung und Vermarktung von Honig stärker unterstützen.

2003 gab es in der Hansestadt nach Angaben der Wirtschaftsbehörde 200 Imker mit 1.270 Völkern. 2016 sind 1.000 Bienenhalter mit 4.800 Völkern gemeldet. Das ist ein Anstieg von 500% innerhalb von 13 Jahren. Unter anderem ist dies dem Trend zum „Urban Beekeeping“ zu verdanken, aber auch dem Wissen, dass der Obstanbau im Alten Land auch wirtschaftlich von der Bienenhaltung abhängig ist.

Die Initiative des Senats mit dem Titel „Förderrichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Verbesserung der Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Vermarktungsbedingungen im Hamburger Imkereiwesen“ will diesen Trend  mit „erheblich höherer Finanzausstattung“ unterstützen.

Allerdings braucht Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks vielleicht noch etwas mehr Einblick in die Bienenkunde, wenn sie auf hamburg.de so richtig zitiert wird: „Bienen sind im Sommer manchmal lästig, etwa wenn sie sich für unseren Obstkuchen interessieren. Aber ohne Bienen gäbe es diesen Obstkuchen erst gar nicht“. Aber egal – Hauptsache, sie setzt sich für die Bienen ein.