Autor: Iver Jackewitz (Seite 17 von 19)

Erhebung Winterverluste und Auswinterung 16/17

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach den ersten schönen Bienenflugtagen wollen wir wieder unsere jährliche Erhebung zur Überwinterung der Bienenvölker starten. Sollten Sie bereits einen Überblick über das Geschehen an Ihrem Stand/an Ihren Bienenständen und in Ihren Völkern haben, würden wir uns freuen, wenn Sie wieder unsere anonyme bundesweite Erhebung beantworten könnten. Damit können wir dann das Ausmaß der Verluste abschätzen, regionale Unterschiede herausarbeiten und mögliche Ursachen eingrenzen.

Die Ergebnisse werden wir dann wie gewohnt u.a. im Infobrief Bienen@Imkerei  veröffentlichen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Hier geht es zur Umfrage:
http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=75847

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
—
Dr. Christoph Otten
Fachzentrum Bienen und Imkerei

DIENSTLEISTUNGSZENTRUM LÄNDLICHER RAUM
WESTERWALD-OSTEIFEL

Im Bannen 38
56727 Mayen
Telefon 49 (0)2651-9605-0
Telefax 49 (0)671-92896-110
www.bienenkunde.rlp.de

40 Prozent der Brandenburger Bienen gestorben

Radio Eins [1] und die Potsdamer Neueste Nachrichten [2] meldeten am 13:03.2017, dass 40 Prozent der Brandenburschen Honigbienen im Winter gestorben seien.

Bienen auf einem Haufen

Ein Haufen voller Bienen – Lizenz des Bildes CC0

Die Brandenburger Imker hatten vor dem Winter noch 22.000 Bienenvölker. Die Hauptursachen des aktuellen massenweisen Bienensterbens seien die Varroamilbe, die Ausbreitung von Mäusen und der Klimawandel, sagte Verbandssprecher Holger Ackermann am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. „So ein großes Sterben hat es in Brandenburg seit mindestens zehn Jahren nicht mehr gegeben.“ Normal sei ein Verlust von etwa 10 bis 15 Prozent der Völker im Winter.

Quellen:

  1. http://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/_/40-prozent-der-brandenburger-bienen-gestorben.html (besucht am 14.03.2017)
  2. http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1165366/ (besucht am 14.03.2017)

Und bei Euch?

Wie sieht es bei Euch aus? Wie viele Völker habt Ihr verloren? Und wie viele Völker sind gut durch den Winter gekommen?

Schreibt gern einen Kommentar!

Hummeln können doch fliegen

Hummel im Flug – Lizenz des Bildes: CC0

1930 wandte ein Forscher die Gesetzte der Aerodynamik auf Hummeln an und kam zu dem Ergebnis, dass Hummeln bei einer durchschnittlichen Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimetern und einem durchschnittlichen Gewicht von 1,2 Gramm eigentlich zu kleine Flügel haben, um das Körpergewicht der Hummel tragen und damit fliegen zu können.

Und warum fliegen Hummeln dann trotzdem?

Hier zwei mögliche Antworten:

  1. Hummeln wissen nicht, dass sie nicht fliegen können, daher tun sie es einfach.
  2. Die Berechnungen des Wissenschaftlers in den 1930er Jahren galten für Flugzeuge mit starren Tragflächen, die Flügel der Hummel sind zum Teil aber sehr elastisch. So entstehen bei ihren schnellen Flügelschlägen Luftwirbel, die für zusätzlichen Auftrieb beim Hummelflug sorgen (eine Entdeckung aus 1996). 2012 wurde entdeckt, dass Hummeln ein kleines Gelenk in der Mitte ihrer Flügel besitzen, was bei Tragflächen ebenfalls nicht der Fall ist. Durch das Gelenk können die Tiere ihre Flügel abknicken und eine größere Last tragen – bis zu dem Doppelten ihres Körpergewichts.

Na dann: Weiterhin guten Flug. 🙂

Quelle: http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_77979876/physikalisch-unmoeglich-warum-koennen-hummeln-fliegen-.html (besucht am 6.3.2017)

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