Schlagwort: Bienensterben (Seite 4 von 7)

Im Würgegriff der Industrie

Laut Süddeutscher Zeitung (Quelle siehe unten) hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Ergebnisse in Studien der Industrie ungeprüft 1-zu-1 übernommen und dabei Industrie-unabhängige Studien nicht betrachtet – seit ca. 17 Jahren. So auch jüngst zum Thema Glyphosat.

Besprühung von Feldern - Lizenz des Bildes CC0

Besprühung von Feldern – Lizenz des Bildes: CC0

„Im Streit um das Pflanzengift Glyphosat gerät die zuständige Behörde, das Bundesinstitut für Risikobewertung, zunehmend unter Druck. Seit einigen Tagen ist bekannt, dass dessen Prüfer wesentliche Teile ihres Risikoberichts wortwörtlich von der Industrie abgeschrieben haben, ohne dies deutlich zu machen. Unter anderem gilt das nach SZ-Recherchen für die besonders kritischen Teile, in denen es um Krebsrisiken des Pestizids geht.

Die Behörde hat dies in einer Stellungnahme vom Donnerstagabend zumindest teilweise eingeräumt, zugleich wies sie die Plagiatsvorwürfe jedoch zurück. […]

Bleibt also die Frage: Was hat das Bundesinstitut tatsächlich geprüft? […]“

Quelle:

Warum sterben sie?

„Vergiften Pflanzenschutzmittel unsere Honigbienen? Steckt die zerstörerische Varroamilbe dahinter? Oder hat der Mensch durch Züchtung und Massenbienenhaltung aus wilden Urvölkern zu anfällige Zuchtrassen gemacht? Wahrscheinlich stimmt alles ein bisschen. Nur, wie es genau in verschiedenen Teilen der Erde zusammenwirkt: Das wissen Forscher bis heute nicht genau.

Tote Bienen am Stock @ Prytskyy/fotolia.com

Tote Bienen am Stock @ Prytskyy/fotolia.com

Was die Giftigkeit von Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide angeht, ist die Sache für Bienenforscher Randolf Menzel ziemlich klar: Sie schaden Bienen und Hummeln, sagt der Neurobiologe von der FU Berlin, der fast sein ganzes Wissenschaftlerleben der Bienenforschung gewidmet hat. …“ (Zeit Online (2017): „Bienen: Warum sterben sie?“ vom 29.06.2017, besucht am 22.09.2017).

Randstreifen helfen Bienen

Informationsgespräch: SPD-Bundestagsabgeordnete informieren sich bei Imkern in Moorrege

Hiltrud Lotze war sichtlich beeindruckt: Die Blütenpracht im Vorgarten des Moorreger Bienenmuseums ist nicht nur äußerst dekorativ, sondern sichert auch in der Sommerzeit vielen Insekten das Überleben. Die SPD-Bundestagsabgeordnete, die Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist, informierte sich gemeinsam mit ihrem Elmshorner Parteifreund und Kollegen Ernst Dieter Rossmann über die Arbeit des Imkervereins Uetersen und das weit über die Kreisgrenzen bekannte Museum.

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