Schlagwort: Technik

smarte Bienenbeute

Ein Startup-Unternehmen aus Frankreich entwickelt Bienenbeuten mit Lüftung, Heizung und Datenfunk.

Varroa-Milbe - Lizenz des Bildes: CC0
Varroa-Milbe – Lizenz des Bildes: CC0

“Komplett ohne Chemikalien will das französische Startup Beelife Bienenstöcke gegen Varroamilben schützen. [..] Möglich machen soll es ein Bienenkasten (in der Imker-Fachsprache “Beute”), der sich gezielt überwärmt: Varroamilben kommen nämlich mit hohen Temperaturen (um 42 Grad Celsius) weniger gut zurecht als Bienenpuppen. Die sogenannte hyperthermische Behandlung nach Engels und Rosenkranz ist manuell einigermaßen aufwendig. Der “Beelife”-Beute (offenbar ein Wortspiel, “Beehive” heißt auf Englisch Bienenstock) übernimmt die Arbeit vollautomatisch.” [Heise 2019]

Die Beelife-Beute lässt sich über eine App fernsteuern, über Photovoltaik wird die Stromversorgung sichergestellt und sie soll Ende 2019 auf den Markt kommen für ca. 950 Euro.

Quelle: Heise, c’t Magazin, 08.01.2019, https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gegen-Bienensterben-Bienenstock-mit-Lueftung-Heizung-und-Datenfunk-4267494.html (besucht am 08.01.2019)

Telekom will Bienen mit Technik retten

Telekomchef Timotheus Höttges und Bundeskanzlerin Angela Merkel beim CeBIT-Rundgang @ Deutsche Telekom

Telekomchef Timotheus Höttges und Bundeskanzlerin Angela Merkel beim CeBIT-Rundgang @ Deutsche Telekom

Bundeskanzlerin Angela Merkel musste auf ihrem Rundgang über die CeBIT auch vor einem Bienenstock halt machen. Timotheus Höttges, Chef der Deutschen Telekom, zeigte ihr die neueste Technik, mit der das Unternehmen dem Bienensterben entgegentreten will. Dabei sollen Sensoren dem Imker zeigen, ob seine Bienen gesund sind.

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Drohne statt Biene?

Roboter bestäuben Blüten – wird unsere Biene bald überflüssig?

Ein japanisches Forschungsteam hat einen Roboter entwickelt, der Blüten bestäuben kann. Die Forscher verwenden einen 15 Gramm schweren und nur vier Zentimeter durchmessenden Quadrokopter, an dessen Unterseite Pferdehaare befestigt sind. Diese wiederum sind mit einem besonderen, klebrigen Gel beschichtet. Mit diesem Flugroboter gelang es, Blüten der Bambusgras-Lilie (Lilium japonicum) zu bestäuben, ohne dass die Pflanzen dabei geschädigt wurden. Es werde aber noch eine Weile dauern, bis das System in der freien Natur eingesetzt werden könne, räumen die Forscher ein.

Ob Roboter zukünftig ein realistischer Ersatz für Bienen sein können, ist gleichwohl zweifelhaft. Saul Cunningham, Zoologe an der Australian National University in Canberra, zeigte sich von dem System beeindruckt. Gegenüber dem New Scientist äußerte er jedoch Zweifel, ob es wirtschaftlich eingesetzt werden könne. Es gebe aussichtsreichere Ansätze, um dem Rückgang der Bienen zu begegnen. An erster Stelle nennt Cunningham einen besseren Umgang mit den Insekten, zum Beispiel durch die Verminderung des Einsatzes von Pestiziden.

Quellen: