Schlagwort: Bienensterben (Seite 1 von 5)

Biene weg: Regal leer

Wie wäre die Welt ohne Bienen?

Ja klar, wenn die Bienen nicht da wären, dann würden wir weniger zu Essen haben, weil sie ja nichts mehr bestäuben. Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Leere Regale im Supermarkt - Lizenz des Bildes: CC0

Leere Regale im Supermarkt – Lizenz des Bildes: CC0

Ein Supermarkt hat ca. 60 % der Waren aus den Regalen geräumt, um genau dies erfahrbar zu machen. D.h. die Kunden standen vor leeren Regalen! Siehe: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bienensterben-penny-aktion-in-hannover-so-leer-waere-ein-supermarkt-ohne-bienen-a-1207703.html (besucht am 15.05.2018).

Ich finde: Tolle Aktion. Was meint Ihr?

Bienenbuch ist Bestseller des Jahres

Maja Lunde. Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde. Die Geschichte der Bienen

Man mag es kaum glauben, dass diese kleinen Tiere einem Buch zum Bestseller verhelfen. Aber das Thema „Bienensterben“ ist „in“, ganz unabhängig davon, wie man es einordnen mag. Die Liebe zu den kleinen fleißigen Tierchen ist halt offensichtlich recht groß. So ist ein Bienenbuch der meistverkaufte Roman des Jahres 2017.

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Glyphosat 5 Jahre verlängert

Die EU verlängert die Glyphosat-Zulassung um fünf Jahre [1] und das, obwohl das Unkrautvernichtungsmittel im Verdacht steht, krebserregend zu sein und das Orientierungsverhalten unserer Bienen stark zu beeinträchtigen [2].

Giftfläschchen auf Holztisch

Giftfläschchen – Lizenz des Bildes: CC0

„Die EU-Mitgliedstaaten stimmten dafür, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters um fünf Jahre zu verlängern. 18 der 28 EU-Länder votierten für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission, neun Staaten votierten dagegen, einer enthielt sich. Deutschland stimmte für die Zulassungsverlängerung, anstatt sich wie bisher zu enthalten – und machte die Entscheidung für das Mittel damit erst möglich.“ [3] Die Zustimmung Deutschlands erfolgte dabei vom Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gegen den Willen von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Ein Ecklat und Vertrauensbruch in der alten (und ggf. neuen) Bundesregierung. [4]

Die Glyphosat-Hersteller wiederum sind tief enttäuscht über die EU-Zulassung. „Nimmt man die Empörung zum Maßstab, die die EU-Entscheidung zu Glyphosat in Deutschland erzeugt hat, könnte man annehmen, die Hersteller selbst müssten nun überglücklich sein. Doch weit gefehlt: Der US-Agrarkonzern Monsanto und weitere Produzenten zeigen sich ‚tief enttäuscht‘ über die Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters. Sie gilt ihnen schlicht zu kurz.“ [5]

Angesichts des Vogel- und Insektensterbens fällt einem dazu nur eines ein: „Mord ist ihr Hobby“.

Quellen:

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-eu-verlaengert-zulassung-um-fuenf-jahre-a-1180544.html , besucht am 28.11.2017
[2] https://www.mellifera.de/ueber-uns/presse/mitteilungen/glyphosat-beeintraechtigt-das-orientierungsverhalten-der-bienen.html, besucht am 28.11.2017
[3] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-deutsche-zustimmung-laut-barbara-hendricks-nicht-abgesprochen-a-1180555.html, besucht am 28.11.2017
[4] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/glyphosat-zulassung-gruene-und-fdp-fordern-aufklaerung-a-1180607.html, besucht am 28.11.2017
[5] http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/glyphosat-monanto-und-co-tief-enttaeuscht-ueber-eu-zulassung-a-1180674.html, besucht am 28.11.2017

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