Tagung: Plan Bee für Bienen

Wir möchten hier auf eine Fachtagung „Plan Bee für Bienen“ in Niedersachsen am 8. Oktober 2017 hinweisen. Link: https://www.fraktion.gruene-niedersachsen.de/service/detail-termin/imkerei-tagung-plan-bee-fuer-bienen.html (Webseite besucht am 29.09.2017).

Ort: Woltersburger Mühle in Uelzen

Um den Schutz der Honigbiene ist es schlecht bestellt: Lebensraumverlust, Umweltgifte und Parasiten machen ihr schwer zu schaffen. Gemeinsam mit dem Imkerverein Wendland e.V. (Initiator der Veranstaltung) und weiteren ImkerInnen sowie NaturschutzvertreterInnen möchten wir über die Verbesserungsmöglichkeiten beim Schutz der Honigbiene diskutieren. Das ist unser Programm:

  • 13.15 Uhr: THOMAS MITSCHKE, NABU Lüneburg: Die Biene, unser wichtigstes Nutztier, in größter Not
  • 13.45 Uhr: CHRISTIAN MEYER, MdL Grüne: Bienenfreundliche Landschaften
  • 13.55 Uhr: USCHI HERZOG, Imkerverein Wendland e.V.: Was können wir besser machen?
  • 14.40 – 15.30 Uhr: Workshops zur Wiederansiedlung der Heidebiene und zu agrarpolitischen und umweltpolitischen Maßnahmen
  • 16 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse und Diskussion mit KLAUS AHRENS (Dt. Berufs- und Erwerbsimkerbund e.V.), JÖRG KNAAK (Imkerverein Wendland e.V.), URSULA DIX (GEDB e.V.), CHRISTIAN MEYER, THOMAS MITSCHKE, Moderation HEINER SCHOLING, MdL Grüne
  • 17 Uhr Schlusswort: HANS-JOACHIM JANßEN, MdL Durch die Veranstaltung führt MIRIAM STAUDTE, MdL

Anmeldung bitte bis zum 6. Oktober 2017 an miriam.staudte(at)lt.niedersachsen.de.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung!

Programmflyer: FachgesprächImkerEinladung-0810017

Im Würgegriff der Industrie

Laut Süddeutscher Zeitung (Quelle siehe unten) hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Ergebnisse in Studien der Industrie ungeprüft 1-zu-1 übernommen und dabei Industrie-unabhängige Studien nicht betrachtet – seit ca. 17 Jahren. So auch jüngst zum Thema Glyphosat.

Besprühung von Feldern - Lizenz des Bildes CC0

Besprühung von Feldern – Lizenz des Bildes: CC0

„Im Streit um das Pflanzengift Glyphosat gerät die zuständige Behörde, das Bundesinstitut für Risikobewertung, zunehmend unter Druck. Seit einigen Tagen ist bekannt, dass dessen Prüfer wesentliche Teile ihres Risikoberichts wortwörtlich von der Industrie abgeschrieben haben, ohne dies deutlich zu machen. Unter anderem gilt das nach SZ-Recherchen für die besonders kritischen Teile, in denen es um Krebsrisiken des Pestizids geht.

Die Behörde hat dies in einer Stellungnahme vom Donnerstagabend zumindest teilweise eingeräumt, zugleich wies sie die Plagiatsvorwürfe jedoch zurück. […]

Bleibt also die Frage: Was hat das Bundesinstitut tatsächlich geprüft? […]“

Quelle:

Warum sterben sie?

„Vergiften Pflanzenschutzmittel unsere Honigbienen? Steckt die zerstörerische Varroamilbe dahinter? Oder hat der Mensch durch Züchtung und Massenbienenhaltung aus wilden Urvölkern zu anfällige Zuchtrassen gemacht? Wahrscheinlich stimmt alles ein bisschen. Nur, wie es genau in verschiedenen Teilen der Erde zusammenwirkt: Das wissen Forscher bis heute nicht genau.

Tote Bienen am Stock @ Prytskyy/fotolia.com

Tote Bienen am Stock @ Prytskyy/fotolia.com

Was die Giftigkeit von Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide angeht, ist die Sache für Bienenforscher Randolf Menzel ziemlich klar: Sie schaden Bienen und Hummeln, sagt der Neurobiologe von der FU Berlin, der fast sein ganzes Wissenschaftlerleben der Bienenforschung gewidmet hat. …“ (Zeit Online (2017): „Bienen: Warum sterben sie?“ vom 29.06.2017, besucht am 22.09.2017).

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