Der Anblick ist ungewohnt. Viel freier Platz vor dem Bienenmuseum, der bunte Bienenwagen ist weg.

Freier Blick auf das Museum ohne den Wanderwagen
Freier Blick auf das Museum ohne den Wanderwagen

Gestohlen wurde er nicht, zum Glück! Aber wie wir es angekündigt hatten, wurde er zur Renovierung auf den Hof eines Moorreger Landwirts gebracht. Dort steht er trocken und kann von einem ansässigen Malereiunternehmen mit neuer Farbe versehen werden.

Der Bienenwagen wird zwischen den Linden herausgezogen …
… und auf den Hof in der Kastanienallee gebracht.
Er wird dann später zur weiteren Bearbeitung in die Halle gefahren.

Solche Touren hat der Wagen in seiner Vergangenheit oft erlebt. Bevor er zum Museum in Moorrege kam, diente er einem Imker in der DDR. Mit solchen Wagen konnten die Bienenvölker problemlos dorthin gefahren werden, wo gerade der Raps oder die Obstbäume oder die Linden blühten.

Die Imkerei war in der DDR hoch angesehen. Sie wurde privat betrieben, aber Honig war ein wichtiges Exportgut. Imker wurden staatlich unter anderem dadurch gefördert, dass die LPGs verpflichtet waren, für den Transport der Bienenwagen zu sorgen.

Pünktlich zur Eröffnung des Bienenmuseums am 12. Mai (14 Uhr) soll der frisch restaurierte Bienenwagen wieder vor dem Museum stehen.