Nach dem Gift ist vor dem Gift

Die EU hat heute die Verwendung von den drei Pflanzenschutzmitteln bzw. den drei Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam (sogenannte Neonikotinoide) im Freiland verboten. [1,2]

Giftfläschchen auf Holztisch

Giftfläschchen – Lizenz des Bildes: CC0

Gut so, auch wenn es nur drei sind und auch wenn in Gewächshäusern weiterhin diese Gifte genutzt werden dürfen, welche Insekten u.a. den Orientierungssinn rauben. [3]

Fragt sich nur, ob jetzt Landwirtschaft und Naturschutz zusammen und gleichberechtigt an einer nachhaltigen Nutzung der Natur arbeiten, oder ob es billiger ist, dann halt das nächste Gift aus dem Giftschränken zu holen.

Was meint Ihr / Was meinen Sie: Ist „nach dem Gift gleich vor dem Gift“?

Quellen:

  1. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bienensterben-eu-verbietet-drei-neonikotinoide-im-freiland-a-1205077.html, besucht am 27.04.2018
  2. https://www.tagesschau.de/inland/eu-bienensterben-pestizide-101.html, besucht am 27.04.2018
  3. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/neonicotinoide-efsa-stuft-pestizide-als-gefahr-fuer-bienen-ein-a-1195800.html, besucht am 27.04.2018

1 Kommentar

  1. Andreas Petersen

    27. April 2018 at 17:16

    Ich fürchte, das ist so. Das Ganze ist ja nicht nur ein Problem der Imkerbienen. So klingt es ja oft. Und auch nicht nur eines der großen Bienenfamilie, sondern aller Insekten. Und damit v.a. auch aller Vögel, die von den Insekten leben. Und wir werden traurig, wenn in unseren Futterhäuserb auf den Terrassen im Winter immer weniger Vögel auftauchen, …

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