Monat: Februar 2017 (Seite 1 von 2)

Hummeln können Fußball spielen

Hummel auf Blüte

Hummel – Lizenz des Bildes: CC0

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und beziehen sich dabei auf einen Artikel von britischen Wissenschaftlern der Queen Mary University of London im Fachmagazin „Science“.

Mit diesem eher verrückt klingenden Experiment wollten die Forscher herausfinden, wie lern- und anpassungsfähig die Insekten tatsächlich sind. Für das Experiment wurde zunächst einigen Hummeln beigebracht, einen gelben Ball in ein Loch zu rollen. Gelang dies, erhielten sie dort eine Zuckerlösung. Hummeln, die diese Aufgabe gelernt hatten, dienten im weiteren Verlauf der Studie als Lehrer für andere Hummeln. Durch dieses Vorgehen sollte auch getestet werden, wie stark soziales Lernen bei den Tieren ausgeprägt ist.

Das Ergebis: Die Hummeln haben deutlich mehr Lern- und Anpassungsfähigkeit gezeigt, als es sonst in ihrer Umgebung für sie notwendig ist. So sagt Projektleiter Lars Chittka: „Ihre kleinen Gehirne schränken Insekten nicht so ein, dass sie nur eine simple Lernfähigkeit zeigen oder ihr Verhalten nicht anpassen können.“ Das gelte jedenfalls dann, wenn ihre Lebensumstände diese Fähigkeiten und Anpassungen von ihnen erfordern.

Na dann: Hummeln vor, noch ein Tor. 🙂

Sie sind noch da …

Erstes munteres Treiben am Bienenstand. 10° C – und ein paar Sonnenstrahlen – das reichte, um die Bienen in Bewegung zu setzen. Kleine, kurze Ausflüge und ein bisschen Sonnenstrahlen tanken an der Beutenwand. Dem ungeduldigen Imker zeigte das immerhin, dass die Völker bisher den Winter gut überstanden haben.

Erste Bewegung vor den Bienenkästen am 15. Februar

Erste Bewegung vor den Bienenkästen am 15. Februar

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Drohne statt Biene?

Roboter bestäuben Blüten – wird unsere Biene bald überflüssig?

Ein japanisches Forschungsteam hat einen Roboter entwickelt, der Blüten bestäuben kann. Die Forscher verwenden einen 15 Gramm schweren und nur vier Zentimeter durchmessenden Quadrokopter, an dessen Unterseite Pferdehaare befestigt sind. Diese wiederum sind mit einem besonderen, klebrigen Gel beschichtet. Mit diesem Flugroboter gelang es, Blüten der Bambusgras-Lilie (Lilium japonicum) zu bestäuben, ohne dass die Pflanzen dabei geschädigt wurden. Es werde aber noch eine Weile dauern, bis das System in der freien Natur eingesetzt werden könne, räumen die Forscher ein.

Ob Roboter zukünftig ein realistischer Ersatz für Bienen sein können, ist gleichwohl zweifelhaft. Saul Cunningham, Zoologe an der Australian National University in Canberra, zeigte sich von dem System beeindruckt. Gegenüber dem New Scientist äußerte er jedoch Zweifel, ob es wirtschaftlich eingesetzt werden könne. Es gebe aussichtsreichere Ansätze, um dem Rückgang der Bienen zu begegnen. An erster Stelle nennt Cunningham einen besseren Umgang mit den Insekten, zum Beispiel durch die Verminderung des Einsatzes von Pestiziden.

Quellen:

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